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TV Bad Vilbel wächst aus der Krise

Bad Vilbels traditionsreicher Familiensportverein tritt gestärkt aus der Corona-Krise. Ein Plus an Mitgliedern und solide Finanzen bilden die Basis. Durch eine weitere Maßnahme wird die Zukunftssicherheit des TV Bad Vilbel gewährleistet.

Seine Mitgliederversammlungen hält der TV Bad Vilbel (TVBV) für gewöhnlich im April ab. Erneut musste aufgrund der Corona-Pandemie dieser Traditionstermin in den September verschoben werden. Dafür wartete der Vorstand am 29. September gleich mit guten Nachrichten auf. Wurde das Jahr 2019 noch mit 1079 Mitglieder abgeschlossen, sank die Zahl zunächst durch die Krise auf 1012. Mit aktuell 1126 Mitgliedern ist nun ein deutlicher Aufwärtstrend zu verzeichnen, der nach den Berichten aus den Abteilungen zu urteilen unvermindert anhält. „Das Interesse an unseren Angeboten ist im Moment sehr, sehr hoch“, stellt Wolfgang Schmidt, 1. Vorsitzender des TVBV, fest. „Wir verdanken diese positive Entwicklung unseren Übungsleitern, die trotz Lockdown und Hygieneauflagen alles dafür taten und tun, um unseren Sportbetrieb sicherzustellen.“

Dies war auch der Grund, warum gleich vier Dankesmedaillen an Übungsleiterinnen verliehen wurden, welche für diesen Erfolg stehen. Juliette Arnold, Leonie Heckl, Franka Ruppert und Meike Schanbacher stehen für das dynamische Sportangebot des TVBV und zeigen, das dieser Familienverein auch gerade für junge Leute etwas zu bieten hat. Mit dem TVBV-Pokal wurde in diesem Jahr ein Abteilungsleiter geehrt, der diese Position schon innehatte, als die zu vor genannten Übungsleiterinnen nicht einmal geboren waren. Der Verein ehrte hiermit Peter Kervin, der seit 1993 die Abteilung Tischtennis leitet und bei jeder Gelegenheit tatkräftigen Einsatz für seinen Verein zeigt.

Die Finanzen des 140 Jahre alten Vereins sind trotz der Krise solide. Kassenwart Armin Weiß dankte in diesem Zusammenhang der Stadt Bad Vilbel, welche hierzu durch ihren Energiekostenzuschuss einen deutlichen Beitrag geleistet hat. Dennoch kam er nicht umhin davor zu warnen, dass Hallensanierung, Energiebedarf und Übungsleitervergütung eine wahrnehmbare Lücke in der Finanzierung schlagen könnten. Der vom Vorstand eingebrachte Antrag daher die Mitgliedsbeiträge um einen Euro pro Monat zu erhöhen, wurde von der Versammlung einstimmig angenommen. Es war die erste Beitragserhöhung seit 2014.

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